welpen & junghunde

Der Einzug Ihres Welpen ist von tiefen Gefühlen begleitet. Ihre Freude ist gross. Alles ist vorbereitet. Sie haben ein Halsband, eine Leine, Spielzeuge und Futter gekauft. Es ist bestimmt, wo sein Schlafplatz sein soll und wie Sie ihn nennen wollen. Freudig fahren Sie los und holen den kleinen Kerl in sein neues zu Hause.

Ihre Fellnase hat von all dem keine Ahnung. Der junge Hund wird aus seiner vertrauten Welt gerissen. Plötzlich ist alles neu. Mutterhündin, Geschwister, die erste Bezugsperson, Geschmäcker, Umgebung, alles was ihm bis jetzt vertraut war, verliert er. Für ihn bedeutet es von einer Sekunde auf die andere eine völlig neue, unbekannte Welt.

Der Einzug im neuem Heim sollte ruhig, liebevoll und umsichtig gestaltet werden. Sein neues Umfeld kann interessant, aber auch beängstigend sein. Er braucht viel Fürsorge und Ihre Hilfe um sich zurecht zu finden. Hunde in diesem Alter werden oft überfordert. Genau so wichtig wie das erlernen von Neuem sind die Ruhepausen. In dieser Zeit ist weniger oft mehr.

 

Strafen

Strafen in dieser Zeit kann die Mensch-Hundebeziehung ein Leben lang trügen. Ihr Hund soll Sie nicht als angst- oder schmerzeinflössenden Rudelführer sehen. Er soll lernen, dass er Ihren Aufforderungen nachkommt, weil das für ihn lohnend ist. Dies stärkt die Bindung und Ihr Welpe nimmt Sie als Sicherheitsgaranten und vertrauten Freund wahr.

 

Erziehung

Alles was der Hund von Anfang an richtig lernt, braucht später nicht korrigiert zu werden. Eine Übung zu korrigieren ist schwieriger, als sie von Anfang an richtig aufzubauen. Insbesondere im sozialen Umgang mit Hunden, Joggern, Kindern, Velofahrern, Tieren wie Pferde, Katzen, Rehen, wie auch bei Autos und vielem mehr, kann das langwierige Therapien ersparen.