Aggression ist ein angeborenes Verhaltensmuster, welches in unterschiedlichen Ausprägungen gezeigt werden kann.

Es ist ein normales hündisches Verhalten und wird emotional gesteuert. Emotionen kann man nicht verbieten!

 

Unterbinden kann man lediglich die begleitenden Lautäusserungen (Bellen, Knurren). Die Physiologischen Zeichen, (=Stressreaktionen: erweiterte Pupillen, Rückenhaare aufstellen, Hecheln usw.) können Hunde genauso wenig beeinflussen, wie die Aggression an sich.

 

Beispiele von Aggression:

  • Ressourcenaggression: Jemand klaut dem Hund den Knochen

  • Territoriale Aggression: Ein Hund verteidigt sein Haus

  • Unterschreitung der Individualdistanz: Ein Hund möchte seine Ruhe und wird zwangsbeschmust

  • Leinenaggression: Ein Hund wird an der Leine zu nahe an einem anderen Hunden vorbei geführt

  • Angstaggression: ein Hund wurde von einem anderen Hund gebissen

 

Oft sind Hunde gar nicht aggressiv. Es wird ihnen lediglich die Plattform dazu geboten.

 

Therapie:

Der Hundehalter erlebt bereits während des Trainings weniger Stress. Er hat die Möglichkeit, Alternativverhalten und Management einzusetzen und weiss, wie er in welcher Situation reagieren soll. Er lernt seinen Hund zu lesen und besser zu verstehen.

Für den Vierbeiner bedeutet es, Spiel, artgerechte Hundehaltung, interessantere Spaziergänge, weniger Leid und Stress.

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